Strukturwandel jetzt – Kein Nochten II
Betroffene und Unterstützer gegen den geplanten Tagebau Nochten II
  • Kein Nochten II

    Kein Nochten II

    Unserer Ansicht nach ist der Neuaufschluss von Kohle heutzutage nicht mehr notwendig. Die schon genehmigten Tagebaue in der Lausitzer Region liefern für die dortigen Kraftwerke noch Energie bis zum Jahre 2040 und darüber hinaus. Für die dreckigste Art der Energiegewinnung sollen sechs Dörfer und insgesamt 1700 Menschen umgesiedelt werden.

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  • Die neue 'NOCHTEN heute'

    Die neue 'NOCHTEN heute'

    Die neue Ausgabe der Zeitschrift 'NOCHTEN heute' ist erhältlich. Für alle, die kein gedrucktes Exemplar bekommen haben, gibt es die PDF-Version zum Download.
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  • Klage gegen Nochten 2

    Klage gegen Nochten 2

    Am 20. August 2014 reichte ein Bündnis aus einer Privatperson, Greenpeace Deutschland, dem BUND Sachsen und dem Bündnis „Strukturwandel jetzt – Kein Nochten II“ Klage gegen den Braun­kohlen­plan Nochten II beim Sächsischen Ober­verwal­tungs­gericht in Bautzen ein.

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Das Bündnis stellt sich vor

Das Bündnis 'Strukturwandel Jetzt - Kein Nochten II' wurde am 08. März 2013 gegründet, um den geplanten Tagebau und die damit verbundene Umsiedlung von 1700 Menschen zu verhindern.

Kein Nochten II

Unserer Ansicht nach ist der Neuaufschluss von Kohle heutzutage nicht mehr notwendig. Die schon genehmigten Tagebaue in der Lausitzer Region liefern für die dortigen Kraftwerke noch Energie bis zum Jahre 2040 und darüber hinaus.

Für die dreckigste Art der Energiegewinnung sollen die Dörfer Rohne, Mulkwitz, Schleife Süd,Mühlrose, Klein-Trebendorf und Trebendorf-Hinterberg und insgesamt 1700 Menschen umgesiedelt werden. Ein großes Stück sorbischer Kultur würde unwiederbringlich verloren gehen. Die regionale Sprach-, Trachten-, Bau- und Handwerks-Tradition ist dann wohl für immer verloren und kann auch nicht "sozialverträglich" an einem anderen Ort wieder­hergestellt werden.

Ebenso wird wertvolle Fläche, die jahrhundertelang mühsam kultiviert wurde, einfach weggebaggert. Übrig bleiben saure Böden, saure Flüsse und Seen, monotone Neuanpflanzungen und Uferbereiche, die aufgrund der Rutschungsgefahr die nächsten hundert Jahre wohl nicht betreten werden dürfen.


Strukturwandel Jetzt

Die Lausitz gilt deutschlandweit als eine der strukturschwächsten Regionen und das, obwohl wir über dem bisher wichtigsten heimischen Rohstoff, der Kohle, leben. Wie kann es sein, dass die Region, in der die Kohle abgebaut wird, fast nichts davon hat? Wo fließen die Gewinne der Bergbautreibenden und der Staatsregierung denn hin?

Wir wollen für die Lausitz nicht nur das Ende der Zerstörung wertvoller Siedlungs-, Natur-, Landwirtschafts- und Tourismus-Flächen. Wir fordern von der Regierung und den Bergbau­treibendenInvestitionen in die Region, die auch nach der Kohle noch etwas wert sind. Der Erhalt der Lausitzer Kultur und Natur und die Stärkung der Infrastruktur stehen an erster Stelle, damit die Menschen weiterhin Arbeit finden, ihre Kinder großziehen und ihr Alter ohne Angst genießen können.


Der Bündniskonsens

Das Aktionsbündnis setzt sich zum Ziel, den geplanten Tagebau Nochten II zu verhindern und die von der Abbaggerung gefährdeten Ortschaften zu erhalten.

Zur Erreichung unseres Ziels organisieren und unterstützen wir Informations­veranstaltungen in der Region und in den Städten, öffentlichkeits­­wirksame Aktionen (z.B. Mahnwachen und Ostermärsche) und rechtliche Maßnahmen. Darüber hinaus informieren wir über unsere Arbeit mit einer Internetpräsenz und veröffentlichen ein regelmäßig erscheinendes Informationsblatt („Nochten heute“) für die betroffene Region.

Es gibt keine definierte Mitgliedschaft mit Verpflichtungen, keinen Vorstand oder Beirat. Unterstützer des Bündnisses ist, wer mit Ideen, Tatkraft und/oder finanziellen Mitteln bei der Erreichung unseres Ziels mitwirkt.
Das Aktionsbündnis ist parteipolitisch neutral und überkonfessionell. Es grenzt sich gegen Nationalismus, Rassismus und Gewalt gegen Menschen ab.