Strukturwandel jetzt – Kein Nochten II
Betroffene und Unterstützer gegen den geplanten Tagebau Nochten II
  • Kein Nochten II

    Kein Nochten II

    Unserer Ansicht nach ist der Neuaufschluss von Kohle heutzutage nicht mehr notwendig. Die schon genehmigten Tagebaue in der Lausitzer Region liefern für die dortigen Kraftwerke noch Energie bis zum Jahre 2040 und darüber hinaus. Für die dreckigste Art der Energiegewinnung sollen sechs Dörfer und insgesamt 1700 Menschen umgesiedelt werden.

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  • Die neue 'NOCHTEN heute'

    Die neue 'NOCHTEN heute'

    Die neue Ausgabe der Zeitschrift 'NOCHTEN heute' ist erhältlich. Für alle, die kein gedrucktes Exemplar bekommen haben, gibt es die PDF-Version zum Download.
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  • Klage gegen Nochten 2

    Klage gegen Nochten 2

    Am 20. August 2014 reichte ein Bündnis aus einer Privatperson, Greenpeace Deutschland, dem BUND Sachsen und dem Bündnis „Strukturwandel jetzt – Kein Nochten II“ Klage gegen den Braun­kohlen­plan Nochten II beim Sächsischen Ober­verwal­tungs­gericht in Bautzen ein.

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Bis 18. Februar Einwendungen gegen Tagebau Nochten 2 möglich

Betroffene Bürger können nur noch bis zum 18. Februar Einwendungen gegen den Rahmenbetriebsplan zum Tagebau Nochten 2 einreichen. Für Menschen, die die Zerstörung von Dörfern wie Rohne und Mulkwitz ablehnen, steht ein Musterbrief zur Verfügung.

Musterbrief für Einwendung (PDF)

  


Trotz Verkaufsabsichten und trotz der noch nicht entschiedenen Klage zum Braunkohlenplan hatte Vattenfall im Dezember 2014 die bergrechtliche Genehmigung beim Oberbergamt Freiberg beantragt.

Nur durch eine fristgerechte Einwendung können Betroffene sich die Möglichkeit weiterer rechtlicher Schritte gegen den Abbau offenhalten. Eine Einwendung ist sozusagen eine Eintrittskarte, die man bei Bedarf einlösen kann.

Bürger können auf ganz verschiedene Weise betroffen sein. Verliert man sein Grundstück, ist man durch die Grundwasserabsenkung, die Dichtwand oder Lärm und Staub betroffen? Oder aber von Lastwagen und Kippern, die auch schon in der Vorbereitung des eigentlichen Tagebaus vor der Haustür verkehren? Das sollte in der Einwendung deutlich werden. Natürlich können Einwendungen auch von allen eingereicht werden, die nicht direkt vor Ort sondern beispielsweise durch die Sulfatbelastung der Spree oder den CO2-Ausstoß der Braunkohleverstromung betroffen sind.

Gegen den im vergangenen Jahr genehmigten Braunkohlenplan zum Tagebau Nochten 2 haben Betroffene und Umweltverbände Klage beim Oberverwaltungsgericht eingereicht, über die noch nicht entschieden ist. Nach dem Braunkohlenplan, der sich als Raumordnungsplan nur an die Behörden richtet, wäre der Rahmenbetriebsplan eine erste wirkliche Genehmigung des Tagebauvorhabens. Vattenfall hat inzwischen den Abschluss von Umsiedlungsverträgen gestoppt. Ob und wann ein möglicher Käufer sie noch unterzeichnen würde, ist unklar, da es keinen sicheren Zeitplan für den Verkauf der Lausitzer Kohle gibt.

Der Rahmenbetriebsplan liegt bis zum 04.02.15 auf den Gemeinden Schleife, Trebendorf, Weißwasser und Neustadt öffentlich aus. Zudem ist er im Internet veröffentlicht unter http://oba.sachsen.de/692.htm